Ich war nicht immer ein Guide. Es gab Zeiten, in denen ich ohne Taschenlampe durch mein eigenes „Upside Down“ irrte, überzeugt davon, dass die Schatten um mich herum die einzige Realität waren.
Es begann leise. Ein flüchtiger Gedanke hier, ein wenig Sorge dort. Doch nach und nach wurde das Hintergrundrauschen zu einem Brüllen, das ich nicht mehr ausschalten konnte. Ich fühlte mich wie ein Charakter in einem Spiel, der von jemand anderem gesteuert wird. Ich kämpfte gegen meinen eigenen Kopf, versuchte die Gedanken zu unterdrücken, sie einzusperren und den Schlüssel wegzuwerfen.
Aber je mehr man gegen das Monster kämpft, desto stärker wird es.
Die Veränderung geschah nicht, als ich alles „reparierte“. Sie geschah, als ich aufhörte, Angst zu haben. Als ich mich in die Dunkelheit setzte und sagte: „In Ordnung. Ich bin hier. Was wollt ihr mir sagen?“
Ich entdeckte, dass hinter dem erschreckenden Lärm eine tiefe Stille liegt. Und in dieser Stille fand ich mich selbst. Ich teile das nicht, um zu prahlen; ich teile es, weil ich weiß, wie sehr es da draußen in der Kälte wehtut.
Ich bin kein Psychiater im weißen Kittel, der dich nach einem Lehrbuch beurteilt. Ich bin jemand, der das Gelände kennt. Ich habe die Karte des Minenfelds, weil ich selbst auf die Minen getreten bin.
Wenn du das Gefühl hast, dass dich niemand verstehen kann oder dass du „schwierig“ bist, lass uns das ändern. Mein Radio ist an und ich höre zu.
Bist du bereit für eine echte Veränderung?